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Natalie Press / Mona
„Tasmins und Monas Verhältnis basiert auf Bedürfnissen: Tamsin braucht eine Spießgesellin und Komplizin, sie sucht Jemanden, der sie versteht. Eine Seelenverwandte. Mona findet in ihrer Freundschaft mit diesem mysteriösen, faszinierenden Mädchen hingegen Trost und Aufregung. Es ist ein bisschen wie Romeo und Julia: Auch sie stammen aus verschiedenen Welten und sollten sich eigentlich gar nicht begegnen. Aber sie tun es, und sie verlieben sich.“

Nachdem sie zuvor eine kleine Rolle in Brian Gilberts The Gathering (2002) übernommen hatte, spielte Natalie Press in MY SUMMER OF LOVE ihre erste Hauptrolle in einem Kinospielfilm. Zuvor hatte sie bereits in Andrea Arnolds Kurzfilm Wasp (2003) für Aufsehen gesorgt: Der Film war zu zahlreichen Festivals eingeladen und gewann neben vielen anderen Preisen als Bester Kurzfilm in Sundance und in Oberhausen sowie im Jahr 2005 den
Oscar ® . Natalie Press selbst wurde beim Filmfestival Stockholm mit einer lobenden Erwähnung gewürdigt.

 

 


Emily Blunt / Tamsin
„Tamsin lebt in ihren Fantasien. Obwohl sie liebend gerne all die gefährlichen und abscheulichen Dinge ausprobieren möchte, die ihr in den Sinn kommen, ist sie in Wirklichkeit tief in ihrem Inneren ein kleiner Feigling. Ohne Mona könnte sie all das gar nicht tun. Die beiden sind quasi eine tödliche Kombination, da sie die tiefsten Wünsche der jeweils anderen zum Lodern bringen.“

MY SUMMER OF LOVE markiert das Kinodebüt von Emily Blunt, die die britischen Fernsehzuschauer kürzlich auch als Catherine Howard im TV-Mehrteiler Henry VIII (2003) sowie an der Seite von Alex Kingston im Historienspektakel Boudica (2003) erleben konnten. Danach stand sie für die Agatha-Christie-Adaption Poirot: Death on the Nile (2004) sowie einen Film von Stephen Poliakoff mit, der noch keinen Titel hat und in dem Blunt neben Miranda Richardson und Jodhi May spielte.

 


Paddy Considine / Phil
„Phil glaubt, Jesus habe ihm befohlen, den Pub zu schließen und aus ihm ein Spirituelles Zentrum zu machen, in dem sich Menschen über das Christentum informieren können. In seinem Leben gehen große Umwälzungen vor sich, doch das alles geht auf Kosten seiner kleinen Schwester, die noch stets sehr verletzt und verwirrt ist und die noch einen Weg für sich finden muss, mit all diesen Dingen umzugehen.“

Der 1974 geborene Paddy Considine ist eine feste Größe im britischen Independent-Film. Davon zeugt nicht allein nur die Tatsache, dass er in den letzten Jahren gleich dreimal für einen British Independent Film Award nominiert war: für seine Rolle in Jim Sheridans In America (2002), Shane Meadows Dead Man’s Shoes sowie MY SUMMER OF LOVE.

MY SUMMER OF LOVE markiert bereits die zweite Zusammenarbeit von Considine mit Regisseur Pawel Pawlikowski. Zuvor spielte der Darsteller auch in Pawlikowskis Kinodebüt The Last Resort (2000) und gewann dafür den Preis als Bester Schauspieler beim Filmfest Thessaloniki.
Mit Ron Howards The Cinderella Man mit Russell Crowe und Renée Zellweger fügte Considine seiner Filmografie kürzlich eine weitere Facette hinzu.

 


 

Pawel Pawlikowski / Regie/Buch
Mit seinem Kinodebüt The Last Resort gelang dem polnisch-stämmigen Regisseur Pawel Pawlikowski 2000 auf Anhieb ein großer Wurf: Der Film über Immigranten in England wurde - neben viellen anderen Auszeichnungen - auf das Filmfestival in Venedig eingeladen, gewann den Hauptpreis des Filmfestivals Edinburgh als „Best New British Feature“ und bescherte seinem Regisseur einen BAFTA, den britischen Filmpreis, als „Most Promising Newcomer“.

Mit MY SUMMER OF LOVE gewann er ebenfalls in Edinburgh und wurde von der Directors Guild of Britain für „Outstanding Directorial Achievement in British Film“ gewürdigt. MY SUMMER OF LOVE wurde von der britischen Filmakademie zudem als Bester Britischer Film 2005 geehrt.